Lernwerkstatt

Wer, wie, was? Wieso, weshalb, warum? Wer nicht fragt … – die Lernwerkstatt

 

Die Lernwerkstatt ist ein Ort für kleine Forscher, Querdenker und Tüftler. Hier machen wir die Welt für unsere Kinder erfahrbar: Mit Arbeits- und Übungsaufgaben aus Naturwissenschaft und Technik oder Mathematik und einfachen Experimenten. Regelmäßige und anregende Experimentiereinheiten unter Anleitung und im freien Spiel bringen die Kinder zum Staunen und leiten sie zum selbstständigen Erforschen ihrer Umgebung an. Mit Material bestückte Tabletts oder Wannen markieren den Arbeits- und Aktionsraum für das Kind. Es erschließt sich durch die jeweilige Ausstattung eine spezifische Aufgabe bzw. Tätigkeit. Die Gegenstände sind so zu arrangieren, dass  die Aufgabe klar wird. Diese wird von den Kindern auf unterschiedliche Weise gelöst. Es gibt kein „richtig“ oder „falsch“. Die Tabletts sind frei zugänglich und müssen von den Kindern wieder an ihren ursprünglichen Platz zurückgebracht werden. Die Ausstattung der Tabletts orientiert sich an den aktuellen Interessen der Kinder. Projektarbeit findet ebenso Platz, wie auch Materialerfahrung.

Lerninhalte in der Lernwerkstatt: 

  • experimentieren
  • Erfahrungen im naturwissenschaftlichen Bereich sammeln
  • Unterschiede und Gemeinsamkeiten erkennen
  • Feinmotorik fördern
  • Phänomene beobachten
  • Übungen des täglichen Lebens (z.B.: eingießen, stapeln, stecken, schütten, planschen)
  • Mengen erfassen, Messungen durchführen
  • selbstständiges Arbeiten
  • Lösungsbezogenes Arbeiten
  • Funktionen, technische und mathematische Abläufe kennen lernen
Johanna Traub

Johanna Traub

Erzieherin

Aufgaben der pädagogischen Fachkraft in der Lernwerkstatt:

 

  • wahrnehmend beobachten, was die Kinder interessiert
  • Kinder in die Gestaltung mit einbeziehen
  • keine Lösungen vorgeben, nicht jede Frage beantworten, sondern gemeinsam Lösungen finden (verschiedene Medien nutzen)
  • Impulse einbringen, „Hilf mir, es selbst zu tun“
  • Bildungsprozesse ermöglichen, Raum, Umgebung bereiten, individuelle Zeiten zulassen
  • fachlicher Austausch im Team
  • Unterschiedlichkeit akzeptieren und leben
  • Kindern Reflexionsmöglichkeit geben
  • verlässlich sein, sichere Bezugsperson sein
  • Arbeit der Kinder wertschätzen
  • fehlerfreundliche Atmosphäre schaffen
  • Interesse für verschiedene Denkwege der Kinder haben, selbst neugierig und forschend sein und Andersartigkeit zulassen
  • sich selbst in Lernsituationen erfahren und sich auf den Sinnhorizont der Kinder einlassen